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5. Die "lieben" Verwandten

Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht leiden könnte, aber sobald sie in Massen auftreten, wird es anstrengend. Deswegen bin ich doch recht froh, meiner Verwandtschaft, die sich heute bei uns im Garten zusammengerottet hat, entkommen zu sein.

Die Stimmen, die mich hinabrufen wollen, ignoriere ich einfach, und jeglichen sonstigen Versuch, mich zu ihnen hinunterzubekommen, versuche ich so gut wie möglich abzublocken. (Ich habe sie immerhin begrüßt, reicht das nicht?)

Natürlich muss ich so damit rechnen, dass mir einige gute Geschichten entgehen, wie zB was dem Onkel meines Onkels am Kirtag passiert ist. Aber mir hat der Anblick des Freundes meiner Großmutter gereicht, als er in den Bach gepinkelt hat.

Zu blöd eben, dass mein Fenster genau in diese Richtung geht. Aber wenigstens musste ich nicht sehen, wie er vor einiger Zeit nackt in unseren Pool gesprungen ist. Meiner Mutter hingegen ist dieser Anblick nicht erspart geblieben, weil sie zu dieser Zeit auf der Luftmatratze im Wasser war.

Was für eine schrecklich nette (?) Familie...
19.8.07 16:30