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15. Splattermomente

Nachdem mich mein Zahnarzt heute nach einer zwar kurzen, aber doch recht schmerzhaften Behandlung mit Spritze & Skalpell mit den Worten "Lassen Sie nur schön den Mund zu, dann kommt das Blut nicht raus." wieder in die Freiheit entließ, war ich recht froh, auf meinem Heimweg keinem Menschen zu begegnen.

Denn meine Lippe war aufgrund der Spritze angeschwollen, und als ich zuhause in den Spiegel sah, erschien mir der Vergleich mit einem Zombie, der gerade "gespeist" hat, sehr passend. Eventuell hätte ich auch als Vampir durchgehen können.

Nachdem ich mir aber das Blut abgewaschen und eine Schmerztablette eingeschmissen hatte, konnte ich mich auch wieder unter Menschen wagen.
11.10.07 20:40


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14. Balanceakt

Wie ich dieses 300-Riesenposter an die Wand bekommen habe (noch dazu ohne Unfälle, da ich auf meinem Bett, dem Schreibtisch und einem Regal herumbalancieren musste), ist mir ein Rätsel, denn bei meiner normalen Schusseligkeit und Ungeschicklichkeit wäre mindestens mit einem verstauchten Knöchel oder einer Platzwunde zu rechnen gewesen...
9.10.07 22:27


13. Nachschlagewerke

Während andere vllcht zur Bibel greifen, wenn sie Rat, Trost oder einfach nur Worte suchen, in denen man sich wiederfinden kann, sind meine bevorzugten Anlaufstellen Werke von Cioran oder Pessoa.

Ich schlage dann das Buch an einer zufälligen Stelle auf, und heute kam das dabei heraus:

"Es gibt keine falsche Empfindung."
(Vom Nachteil geboren zu sein - E. M. Cioran)

Wenngleich man auch über die Aussage streiten könnte, hatte ich dennoch Glück - mir hat es geholfen.
4.10.07 22:59


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